Sommer 2026
Cervia
Entdeckung des Waldes Duca d'Altemps
Auch in diesem Jahr finden in Castiglione di Cervia wieder die wunderschönen ökologischen Spaziergänge zur Entdeckung des „Bosco del Duca d’Altemps“ (Wald des Herzogs d’Altemps) statt.
Die kostenlosen und für alle offenen Führungen werden von Alteo Missiroli geleitet, einem Maler, Umweltschützer und freiwilligen ökologischen Wachmann. Ziel ist es, die faszinierende Naturlandschaft des Waldes und ihre Geschichte zu erkunden. Während der Besichtigungen wird der eindrucksvolle Naturschatz des Gebiets erläutert sowie die Geschichte von Dr. Alberto Missiroli erzählt – einem in Castiglione geborenen, weltweit renommierten Wissenschaftler und Forscher, der gegen die Malaria kämpfte – sowie die Geschichte seines Vaters Paolo, der ebenfalls ein bedeutender Arzt und mehr als vierzig Jahre lang ein Freund und Berater des Dorfes war.
Im Anschluss daran werden Greifvögel freigelassen, die zuvor vom Wildtier-Rettungszentrum „Associazione Zoofila Amici degli Animali“ aus Ravenna gerettet und gepflegt wurden.
Programme 2026:
Samstag, 6. Juni
Abendführung: Die Glühwürmchen des Herzogs
Von 20:30 bis 22:30 Uhr
Samstag, 11. Juli
En plein air Gemäldeausstellung „Eine Malerei für die Ökologie und den Weltfrieden“ von Alteo Missiroli
In einer stimmungsvollen Naturkulisse, in der die Landschaft eine traumartige Dimension annimmt, die dazu fähig ist, tiefe Emotionen zu wecken und den Betrachter zum Nachdenken über die Zukunft anzuregen, mit einem zuversichtlichen Blick auf das, was sein könnte.
Samstag, 22. August
Von 17:30 bis 18:30 Uhr
Samstag, 12. September
Von 17:30 bis 18:30 Uhr
Samstag, 3. Oktober
Von 17:30 bis 18:30 Uhr
Diese Spaziergänge sind Teil des Programms „Cervia Città Giardino“ (Gartenstadt Cervia).
Biografische Notizen: Alteo Missiroli, Maler, Umweltschützer und freiwilliger ökologischer Wachmann, ist ein Mann, der tief mit seiner Heimat verbunden ist. Als sensibler und aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung erzählt er in seinen Werken von der zeitgenössischen Welt und ihrer Realität, stets auf der Suche nach der Essenz jener Elemente, die das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt ausdrücken. Missirolis Kunst ist als ein evolutionärer Weg zu verstehen, der vor fünfzig Jahren begann und auf dem der Künstler seine Interpretation der Welt durch seinen Malstil und den Einsatz von Farben vermittelt. Missiroli konzentriert sich dabei insbesondere auf die Umwelt, die Landschaft und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur. In seiner frühen Schaffensperiode brachte der Künstler – als eine Art Anklage – die ökologischen Probleme durch die oft destruktive Einmischung des Menschen in die Natur im Namen des Fortschritts zum Ausdruck; er tat dies durch die Verwendung geometrischer Formen und kräftiger Farben, die energisch eine schmerzhafte Last vermitteln. In seiner reiferen Phase beschreibt Missiroli die Landschaft in ihrer Schönheit und sendet eine Botschaft aus, die in die Zukunft blickt, als wolle er sagen, dass man dort, bei dieser Schönheit, neu ansetzen müsse, um ein neues Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu finden. Diese Hoffnungsbotschaft wird von Missiroli in den Werken heraufbeschworen, die die Landschaft beschreiben, in der er lebt (Salinen, Meer, Pinienwald, Wald), wobei er sanfte, konturlose und nuancierte Farben verwendet. Die Landschaft erscheint in einer traumartigen Zartheit, die in der Lage ist, Gefühle der Schönheit zu wecken, die dazu einladen, auf das zu blicken, was kommen wird.